| Fahrt auf der Nordroute KÜSTENROUTE von Gran Canaria |
| Santa María de Guía - Gáldar - Agaete |
Ein Abschnitt führt durch die Gemeinden des Nordens der KÜSTENROUTE
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Die zweite Strecke der Nordroute weist die gleichen Ausgangspunkte wie die vorherige Route auf. Von Las Palmas de Gran Canaria geht es die gesamte Küstenstrecke entlang in die nördlichen Gemeinden, die aus den Ortschaften Santa María de Guía, Gáldar und Agaete bestehen.
Nur wenige Kilometer nach Beginn der Rundfahrt sollte man einen ersten Stopp in der Küstengegend San Felipe einlegen, wo man die besten Fischgerichte der Küste Gran Canarias probieren kann, die fangfrisch auf den Tisch kommen.
Im Fischerdorf Pagador zweigt eine Landstraße nach Moya ab. Hier führt die Küstenschnellstraße auf einer großen Brücke über die Silva-Schlucht. |
Die Brücke ist die höchste Spaniens und die zweithöchste Brücke Europas. Linker Hand verläuft die alte Küstenstraße, die bis zum Cenobio de Valerón (wegen Umbauten zeitweilig geschlossen) in der Gemeinde Santa María de Guía führt, ein Kornspeicher, der von den ehemaligen Einwohnern genutzt wurde, um die Ernte aufzubewahren. Die Speicher wurden mit traditionellen und typischen Symbolen, so genannten pintaderas, versehen. Tonstempel, die unter anderem dazu benutzt wurden, um die Kornspeicher zu ihrer Unterscheidung zu kennzeichnen. |
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Santa María de Guía Gran Canaria |
Hinter der Silva-Brücke führt die Schnellstraße in Richtung Santa María de Guía, 37 Kilometer von Las Palmas de Gran Canaria entfernt. Sehenswert ist die Pfarrkirche mit bemerkenswerten Werken des hier geborenen Bildhauers Luján Pérez, welcher der Nachwelt auf allen Inseln unzählige Beispiele seiner Kunst hinterlassen hat, die gegen Ende des XVIII. und zu Beginn des XIX. Jahrhunderts entstanden sind.
In der Gemeinde sollte man unbedingt vom Blumenkäse Queso de flor kosten, der aus geronnener Schafsmilch und dem Delikatessgemüse Cardy hergestellt wird. Zwei Kilometer weiter liegt Gáldar. |
| Fremdenverkehrsbüro |
Das Gemeindegebiet von Santa María de Guía verfügt über einen Informationspunkt für Touristen, wo man alle nötigen Informationen über das Gemeindegebiet erhalten kann.
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| Adressen und Rufnummern |
Ort |
Adresse |
Kontakt |
| Fremdenverkehrsbüro |
C/. Pérez Galdós (Casa de las Artesanías), 24 |
Tlf: +34 928 883 681 forteza99@hotmail.com |
| Jugendherberge San Fernando |
Avda.de la Juventud, s/n |
Tlf: +34 928 550 685
+34 928 896 555 |
| Rathaus von Santa María de Guía |
C/ Lomo de Guillén, s/n |
Tlf: +34 928 896 555 |
| Gesundheitszentrum |
C/ Lomo de Guillén, s/n |
Tlf: +34 928 881 658
+34 928 550 768
+34 928 895 532
+34 928 552 693 |
| Landpolizei |
C/ Lomo de Guillén, s/n |
Tlf: +34 928 882 583
+34 928 895 885 |
| Post |
Plaza de Luján Pérez |
Tlf: +34 928 882 |
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Gáldar Gran Canaria |
Gáldar Sitz der Guanartemes beziehungsweise Inselkönige, mit zahlreichen archäologischen Fundstätten, die die intensive Besiedlung in der prähispanischen Zeit belegen.
Das bekannteste Monument ist die im vergangenen Jahrhundert entdeckte „bemalte Höhle“ Cueva Pintada (Eröffnung in Kürze). Rund um diese Höhle taucht die ehemalige Siedlung auf, die sich ganz in der Nähe des Hauptsitzes der Guanartemes, der Könige der Ureinwohner, befand. Der Hauptsitz stand auf dem Platz gegenüber der heutigen Kirche. Mittlerweile weiß man, dass für die Errichtung der Pfarrkirche perfekt zugeschnittene und waagerecht angefertigte Steine eingesetzt wurden. Zudem wurde keinerlei Bindemittel verwendet.
Nicht weit vom Agujero-Strand entfernt, befinden sich die Überreste einer Siedlung der Ureinwohner von Gran Canaria, deren Häuser und Gräber zu einer der größten Anlagen dieser Art auf der gesamten Insel gehören. Ein Teil der Anlage diente den Ureinwohnern als Friedhof, wo sich einige der bedeutendsten Grabstätten der Kanarischen Inseln befinden.
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| Fremdenverkehrsbüro |
Das Gemeindegebiet von Gáldar verfügt über einen Informationspunkt für Touristen, wo man alle nötigen Informationen über das Gemeindegebiet erhalten kann.
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Ort |
Adresse |
Kontakt |
| Fremdenverkehrsbüro |
| Gemeindeverwaltung von Gáldar |
| Gesundheitszentrum |
| Rotes Kreuz |
| Landpolizei |
| Post |
| Busbahnof |
| Taxihaltestelle |
| Haus der Jugend |
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Agaete Gran Canaria |
Von Gáldar aus führt die Küstenstraße weiter in Richtung Agaete, wo man einen Blick auf den Kiefernwald Tamadaba erhält, ein gewaltiges Felsmassiv mit zur Meeresseite steil abfallenden und schwindelerregenden Klippen über dem Hafen von Agaete, Puerto de las Nieves, wo sich kurz dahinter ein Fels mit dem Namen „Finger Gottes“ aus dem Meer emporstreckt. Der Puerto de las Nieves war einer der wenigen Anlaufpunkte dieses schwer zugänglichen Küstenabschnitts der Insel. Heute gibt es einen regelmäßigen Fährdienst, der den Puerto de las Nieves mit Santa Cruz de Tenerife verbindet. Aber Agaete besteht nicht nur aus Meer. Das Dorfzentrum ist jeden Sommer im August Zeuge der „Fiesta de la Rama“, eine uralte Rite, bei der um Regen gebeten wird. Das Fest besteht aus einem Tanz, der im Morgengrauen anfängt und bis zum Abend des nächsten Tages andauert, bei dem sich tausende von Festteilnehmern von den Bergen in Richtung Dorfkapelle Nuestra Señora de Las Nieves wenden. Dabei trägt man Zweige und tanzt mit ihnen bis hinunter ans Meer. Die Dorfkapelle Las Nieves bewacht im Monat August ein künstlerisch wertvolles flämisches Triptychon aus dem XVI. Jahrhundert der Heiligen Jungfrau, die Schutzheilige der dort ansässigen Seeleute. In den übrigen Monaten des Jahres wird sie in der Pfarrkirche des Dorfzentrums aufbewahrt. Der mittlere Teil des Triptychons stellt die Jungfrau mit dem Jesuskind dar.
Agaete ist auch Heimat des Huerto de las Flores, ein Garten mit unendlich vielen amerikanischen Bäumen. Mit seinem subtropischen Klima werden im Tal bevorzugt Kaffee, Guajaven, Mangos und Avocados geerntet. Das Hotel Los Berrazales und die Thermalquelle, aus der auch Tafelwasser entnommen wird, runden das einzigartige Landschaftsbild ab. In Agaete gehört es zur Tradition, frische Fischgerichte zu sich zu nehmen, wobei der Fischeintopf besonders beliebt ist. |
| Fremdenverkehrsbüro |
Das Gemeindegebiet von Agaete verfügt über einen Informationspunkt für Touristen, wo man alle nötigen Informationen über das Gemeindegebiet erhalten kann.
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| Adressen und Rufnummern |
Ort |
Adresse |
Kontakt |
| Fremdenverkehrsbüro |
| Rathaus von Agaete |
| Gesundheitszentrum |
| Landpolizei |
| Ortspolizei |
| Post |
| Taxihaltestelle |
| Kulturzentrum von Agaete |
| Aula der Natur und Herberge La Palmita |
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